So geht Agrarwende von unten

Man muss nicht immer auf die Politik warten. Wenn Kunden und Bauern sich zusammentun, können sie die Landwirtschaft revolutionieren.

Die Bienen sterben, im Grundwasser werden zu hohe Nitratwerte gemessen und in den Ställen reiht sich Schwein an Schwein. In Berlin demonstrierten im Januar Zehntausende für eine andere Form der Landwirtschaft, gegen Massentierhaltung, Glyphosat und Monokulturen. Trotzdem ist von der neuen Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner keine radikale Reform zu erwarten, so liest sich zumindest der Koalitionsvertrag.

Statt auf einen Wandel von oben zu warten, organisieren sich deshalb immer mehr Menschen selbst. Um die Landwirtschaft nachhaltiger, ökologischer und fairer zu machen, gründen sie Ernährungsräte, Erzeugergemeinschaften, Selbsternteprojekte und landwirtschaftliche Investitionsgenossenschaften.
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